G e s c h i c h t e 


Literaturhinweise Im Winter lagerten die Bauern die Alsterkähne an einem seichten Wiesenufer. Dieser Schiffsbergeplatz wird Hude genannt.

1250: Das Dokument Die erste schriftliche Erwähnung Winterhudes.

1323: Die Ritter Marquard und Johannes Stake verpfänden das Dorf an den Hamburger Johann van dem Berge.

1356: Winterhude wird von den Rittern Scharpenberg wegen einer Fehde mit Hamburg zerstört.

1357: Die Witwe van dem Berge verkauft das Dorf an den Hamburger Bürger Heino mit dem Bogen.

1365: Die Witwe Heinos mit dem Bogen verkauft den Ort an das Kloster Harvestehude.

1530: Das Kloster Harvestehude wird aufgelöst, Winterhude geht an St. Johannis.

1571: Grenzstreitigkeiten mit den Barmbeker Bauern führen zur Schlacht an der Osterbek.
1718: Erste Hofstelle auf dem Mühlenkamp.

1727: Gemarkung Der Grenzstreit mit den Barmbekern wird durch eine einvernehmliche Aufmessung bereinigt.

1811-1814: In der Franzo- senzeit bildet Winterhude, zusam- men mit den anderen ausserhalb der Stadtmauern gelegenen Dörfern, eine eigene Gemeinde.

1832: Alsterblick Das Johanniskloster tritt den Ort gegen Entschädigung an Hamburg ab.

1837: Anna Maria Hirsch lässt sich mit ihrem Wäscherei- und Bleichergeschäft in Winterhude nieder, weil es hier sauberes Wasser und klare Luft gibt. In den nächsten Jahren folgen ihr viele Zunft- genossen.

1838: Villa Johann Friedrich Bernhard Sierich erwirbt einen der alten Winterhuder Höfe. Er und sein Sohn Adolph kaufen nach und nach fast das gesamte Gebiet zwischen Alsterlauf und Winter- huder Marktplatz auf und lassen es durch Straßen und Kanäle erschliessen.
1857: Postkarte Julius Gertig baut am Mühlenkamp ein attraktives Ausflugslokal, erwirbt in den folgenden Jahrzehnten das Gelände zwischen Mühlenkamp und Barmbeker Straße und lässt es für die Bebauung erschließen.

1859: Gertig lässt eine Brücke über den Langen Zug errichten und schafft damit eine Verbindung zwischen Mühlen- kamp und der Uhlenhorst.
Die erste Alsterdampferlinie führt von Hamburg zum Winterhuder Fährhaus.

1861: Die Aufhebung der Hamburger Torsperre ermöglicht eine sprunghafte Entwicklung Winterhudes.

1864: Gaslaterne Die Straßen des aufstrebenden Ortes werden erstmalig durch Gaslaternen erhellt.

1874: Winterhude wird zum Hamburger Vorort.
 
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